
- Früherer Prinz Andrew wegen Jeffrey Epstein in England verhaftet
- So liefen Andrews Stunden im Knast
- Königliche Familie stellt sich hinter die Behörden
- Wie geht es jetzt weiter?
Am 19. Februar 2026 erlebte Andrew Mountbatten-Windsor einen Geburtstag, den er so schnell sicher nicht vergessen wird. Der 66-Jährige wurde auf dem königlichen Anwesen Sandringham von der Polizei festgenommen. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
Andrew Mountbatten-Windsor war rund zehn Stunden in Haft
Dem ehemaligen Prinzen wird zur Last gelegt, während seiner Zeit als Handelsbeauftragter vertrauliche Unterlagen an Epstein weitergegeben zu haben. Nach rund zehn Stunden in Polizeigewahrsam durfte der Bruder von König Charles III. die Wache wieder verlassen.
"Prinz Andrew" wieder freigelassen - es gibt jedoch Bedingungen
Die Freilassung erfolgte jedoch unter Auflagen. Wie die Polizei mitteilte, sind die Ermittlungen gegen den Ex-Royal noch nicht abgeschlossen.
Bruder von König Charles erlebt schwärzeste Stunde - das lief bei der Verhaftung
Gegen 08.00 Uhr morgens rollten mehrere zivile Polizeifahrzeuge auf das Gelände in Sandringham. Die Beamten in unauffälliger Kleidung eröffneten dem Ex-Royal, dass sein Wohnhaus durchsucht und er in Gewahrsam genommen werde, berichtet unter anderem die "Bild". Um 08.30 Uhr erfolgte schließlich die offizielle Festnahme.
Die Polizei aus Norfolk agierte dabei äußerst diskret. Der Einsatzbefehl lautete, das 8.100 Hektar große Anwesen möglichst unbemerkt über Feldwege zu verlassen. Kurz vor 9 Uhr verließen die Fahrzeuge das Grundstück in Richtung des Police Investigation Centers in Aylsham.
Nach etwa anderthalb Stunden Fahrt traf der Konvoi gegen 10.30 Uhr an der Wache ein. Dort durchlief Andrew das komplette Standardprogramm: Leibesvisitation, erkennungsdienstliche Fotos und DNA-Entnahme. Anschließend wurde er mehrere Stunden vernommen, unterbrochen lediglich durch Mittagessen und eine Teepause.
Karge Zelle statt königlicher Komfort
Eine Sonderbehandlung für das ehemalige Mitglied der Königsfamilie gab es nicht. Wie Polizeikommentator Danny Shaw gegenüber der BBC erklärte, war Andrews Arrestzelle lediglich mit "einem Bett und einer Toilette" ausgestattet. "Es wird keine Sonderbehandlung für ihn geben", betonte Shaw.
Gegen 19 Uhr britischer Zeit endete der Aufenthalt in Gewahrsam. Ein schwarzer Range Rover holte den Ex-Prinzen ab und brachte ihn zurück nach Sandringham.
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Auf den ersten Fotos nach seiner Entlassung wirkte Andrew sichtlich mitgenommen: Die Augen aufgerissen, die Hände schützend vor das Gesicht gedrückt. Etwa eine Stunde später erreichte er wieder das königliche Anwesen, wo er am Morgen festgenommen worden war.
Königshaus stellt sich hinter Ermittler
Die royale Familie bezog noch am Donnerstag eindeutig Position. König Charles ließ verlauten, dass die Ermittlungen ihren Lauf nehmen müssten. Prinz William und Prinzessin Kate schlossen sich dieser Haltung an und unterstützten die Aussage des Monarchen. William, der bereits vor Jahren für den Ausschluss Andrews aus der Königlichen Familie plädierte, setzt damit ein eindeutiges Zeichen.
Die Polizei betonte, dass die Ermittlungen andauern. Im schlimmsten Fall droht Andrew eine lebenslange Haftstrafe.
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