
- MiiMii-Video liefert umfangreiches Material
- Vorwürfe mehrerer junger Frauen stehen im Raum
- Ermittlungen sollen bereits laufen
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Der YouTuber ApoRed, bürgerlich Ahmad Nadim Ahadi, steht nach neuen Berichten erneut im Fokus der Ermittlungsbehörden. Nach einem aktuellen Enthüllungsvideo wird gegen den YouTuber offenbar bereits ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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Video von Youtuber MiiMii bringt Vorwürfe ins Rollen
Ausgangspunkt der Debatte ist ein Video des YouTubers MiiMii, das umfangreiches Material gesammelt haben soll. Dazu zählen laut Darstellung unter anderem Chatverläufe, Sprachnachrichten sowie Bild- und Videoaufnahmen, die mögliche Vorfälle dokumentieren sollen. Das Material zeichnet ein Bild, das von Kommentatoren und dem mutmaßlichen Opfer als schwerwiegend beschrieben wird. Medienanwalt Christian Solmecke äußerte sich auf seinem YouTube-Kanal "WBS Legal" und sprach von "wirklich schwersten Vorfällen".
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Vorwürfe von mehreren jungen Frauen
Im Zentrum stehen Aussagen mehrerer junger Frauen, die sich im Zuge der Veröffentlichungen gemeldet haben sollen. Die Rede ist davon, dass die mutmaßlichen Ereignisse stattgefunden haben könnten, als die Betroffenen noch minderjährig waren, teilweise im Alter von 15 und 17 Jahren. Eine der Schilderungen beschreibt eine Situation, in der es zu körperlichem Druck gekommen sein soll, obwohl ein klares "Nein" geäußert worden sei. Die Vorwürfe wiegen schwer, sind jedoch bislang nicht gerichtlich geklärt. Offizielle Stellungnahmen der Polizei liegen dazu bislang nicht in detaillierter Form vor. Währenddessen äußert sich der YouTuber selbst nicht öffentlich. Auf seinen Kanälen herrscht weitgehend Funkstille.
Aufenthalt im Ausland und rechtliche Einordnung
ApoRed hält sich nach eigenen Angaben regelmäßig außerhalb Deutschlands auf, unter anderem in Dubai, Istanbul und Zypern. In der öffentlichen Diskussion wird dabei auch darauf hingewiesen, dass Auslieferungsfragen je nach Aufenthaltsort komplex sein können. Rechtlich bleibt entscheidend, dass es sich derzeit um Vorwürfe und Ermittlungen handelt. Eine strafrechtliche Bewertung steht aus, bis ein mögliches Verfahren abgeschlossen ist.
Frühere Kontroversen werfen erneut Schatten auf ApoRed
Der aktuelle Fall um den YouTuber ApoRed wird zusätzlich dadurch brisant, dass der Influencer bereits in der Vergangenheit wegen eines umstrittenen Videos vor Gericht stand. Dabei ging es um einen sogenannten "Bomben-Prank", der 2016 für erhebliche öffentliche Empörung sorgte.
"Bomben-Prank" sorgte für Panik und Verfahren
ApoRed hatte laut "Spiegel" im Juni 2016 nahe dem Hamburger Hauptbahnhof ein Video gedreht, in dem er einen falschen Bombenalarm inszenierte. Passanten reagierten verunsichert, teilweise gerieten sie in Panik. Im Netz wurde der Clip schnell massiv kritisiert, insbesondere weil er zeitlich kurz nach den Terroranschlägen von Nizza veröffentlicht wurde. Der YouTuber nahm das Video später wieder offline.
Gerichtliche Konsequenzen und Bewährung
Die Aktion blieb nicht ohne Folgen. Vor dem Amtsgericht Hamburg musste sich ApoRed später für den Vorfall verantworten. Das Verfahren endete mit einer Verurteilung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung. Im Rahmen des Prozesses distanzierte er sich nachträglich von dem Video und entschuldigte sich für die Aktion, die er rückblickend offenbar nicht mehr verteidigte.
Vorbelastung prägt aktuelle Debatte
Vor dem Hintergrund der neuen Vorwürfe und laufenden Ermittlungen wird die frühere Verurteilung nun erneut in der öffentlichen Diskussion aufgegriffen. Sie gilt als Teil der Vorgeschichte, die die aktuelle Debatte um den Influencer zusätzlich verschärft.
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