Bank: Sparkassen-Durchsuchung nach Millionen-Coup beendet
Bank: Sparkassen-Durchsuchung nach Millionen-Coup beendet

Die Polizei hat ihre Durchsuchung der Sparkassenfiliale nach dem spektakulären Millionen-Coup in Gelsenkirchen abgeschlossen. Es seien vor allem Datenträger sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Es sei bei der Aktion vorrangig um die Sicherung von Kundendaten gegangen. Außerdem wolle man mit der Sicherung von Beweismaterial vor Ort einen objektiven Überblick erlangen - etwa zur Frage, welche Mitarbeiter Zugang zum Tresorraum hatten, erläuterte er.

Es gehe dabei nicht um einen Verdacht gegen die Sparkasse oder einzelne Mitarbeiter, betonte er. "Wir haben keinen Verdacht gegen irgendwen", stellte er klar. "Wir ermitteln weiter offen in alle Richtungen und haben keine konkrete Spur."

Die Sparkasse Gelsenkirchen hatte am Abend in einer Stellungnahme betont, man unterstütze die Ermittlungsbehörden nach Kräften und habe sich in keiner Weise gegen die Herausgabe von geforderten Daten gesperrt. Diese sei nur bislang nicht möglich gewesen. Die Staatsanwaltschaft habe "beispielsweise Videoaufnahmen und Listen angefordert, deren Zusammenstellung, Sicherung und Übermittlung mehr Zeit in Anspruch nehmen", hieß es zur Begründung.

Täter knackten mehr als 3000 Schließfächer

Einsatzkräfte hatten den Einbruch vergangene Woche Montag nach einem Alarm der Brandmeldeanlage entdeckt. Die Täter brachen fast alle 3.250 Kunden-Schließfächer der Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer auf. Sie drangen in einen Archivraum ein, von dem aus sie ein großes Loch in den Tresorraum bohrten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++

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