
Der frühere Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz rät seinem Heimatland im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen die DFB-Elf zu einer robusten Spielweise. "Man muss das Spiel körperlich intensiv gestalten und Deutschland dazu zwingen, viel zu arbeiten. Und ich hoffe auf hohe Temperaturen. Das käme uns entgegen", sagte der 44-Jährige in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" vor der Partie am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough.
"Paraguay muss versuchen, Deutschland in ein intensives Hin und Her zu verwickeln. Je körperlicher das Spiel wird, desto besser für uns", ergänzte Santa Cruz, der 2001 mit den Münchnern die Champions League gewann und derzeit bei Erstligist Club Nacional aus Paraguays Hauptstadt Asunción unter Vertrag steht. Aus der Nationalmannschaft trat der Rekordtorschütze seines Landes, der in 112 Partien 32 Mal traf, 2016 zurück.
Santa Cruz: DFB-Elf verwundbar bei Umschaltsituationen
Verwundbar sei das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann "am ehesten in Umschaltsituationen", führte der fünfmalige deutsche Meister aus. "Sie haben sehr viel Ballbesitz, kombinieren über die Flügel und durch das Zentrum und drücken den Gegner oft tief in dessen Hälfte. Probleme bekamen sie meist nach schnellen Gegenangriffen, die mit viel Tempo und Präzision ausgespielt wurden."
Santa Cruz sieht Paraguay, das in Gruppe D als Dritter hinter den USA und Australien weiterkam, dennoch als Außenseiter. Allerdings habe die DFB-Auswahl mehr Druck. "Vor allem, wenn das Spiel lange ausgeglichen bleibt, so wie 2002. Dann richtet sich die gesamte Erwartungshaltung auf Deutschland, während Paraguay deutlich weniger zu verlieren hat." Im WM-Achtelfinale 2002 verlor Paraguay gegen die Elf des damaligen Teamchefs Rudi Völler erst spät mit 0:1.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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