
Nach Buhrufen gegen Marokkos Kapitän Achraf Hakimi hat Trainer Mohamed Ouahbi seinen Schützling verteidigt. "Wir haben nicht darüber geredet, müssen wir auch nicht. Wir stehen hinter ihm. Hoffentlich zeigt er bei dieser WM, dass er der beste Rechtsverteidiger der Welt ist", sagte Ouahbi nach dem 1:0 seiner Mannschaft gegen Schottland.
Bei fast jedem Ballkontakt musste Hakimi ein lautes Pfeifkonzert über sich ergehen lassen. Schon bei der Mannschaftsaufstellung vor Anpfiff hatten viele Fans den Champions-League-Sieger von Paris Saint-Germain ausgebuht.
Vorwürfe gegen Hakimi
Kurz zuvor war bekanntgeworden, dass der Fußball-Nationalspieler wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht muss. Das Berufungsgericht Versailles bestätigte eine Prozessanordnung gegen den 27-Jährigen.
Medienberichten zufolge soll Hakimi zuvor versucht haben, einen Prozess zu verhindern. Der Marokkaner bestreitet die Anschuldigungen. Auf X schrieb Hakimi, dem Verfahren ungeduldig entgegenzublicken: "Endlich werde ich reden können."
2023 hatte eine 24 Jahre alte Frau angegeben, bei einem Treffen von Hakimi vergewaltigt worden zu sein. Die beiden hatten sich demnach über Instagram kennengelernt.
Teamkollegen blocken Fragen ab
Seine Teamkollegen blockten alle Fragen zu der Causa Hakimi nach dem Spiel gegen Schottland ab. Weder Siegtorschütze Ismael Saibari noch Torhüter Bono kommentierten die Anschuldigungen. Trainer Ouahbi lenkte den Fokus aufs Sportliche. "Hakimi war sehr stark. Wir sind sehr entspannt, er ist auch entspannt und spielt gut", sagte der 49-Jährige.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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