Fußball-WM: US-Trainer: Niederlage gegen Türkei spielt keine Rolle
26.06.2026
Fußball-WM: US-Trainer: Niederlage gegen Türkei spielt keine Rolle

US-Trainer Mauricio Pochettino hat sich nach der ersten Turnier-Niederlage bei der Fußball-WM gegen zu viel Kritik an dem 2:3 gegen die Türkei gewehrt. "Geschichte zu schreiben heißt, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, nicht drei Spiele in Folge. Sorry, Leute. Ich muss euch alle daran erinnern, dass wir die Gruppe gewonnen haben", echauffierte sich der Argentinier nach der sportlich bedeutungslosen Partie zum Abschluss der Gruppenphase. Im Sechzehntelfinale treffen die USA auf Bosnien-Herzegowina.

Durch ein Tor in der achten Minute der Nachspielzeit hatte der Co-Gastgeber, der schon vor Anpfiff sicher Gruppensieger war, gegen den Gruppenletzten aus der Türkei noch verloren. Der ehemalige Schalker Kaan Ayhan traf für die Türken zum 3:2, zuvor hatten Arda Güler (10.) und Orkun Kökcü (31.) die Partie vor der Pause schon mal gedreht gehabt. Die USA waren durch Auston Trusty schon in der 3. Minute in Führung gegangen, Sebastian Berhalter gelang kurz nach dem Seitenwechsel das 2:2 (49.).

Buh-Rufe zur Halbzeit

Pochettinos US-Boys hatten mit Siegen gegen Paraguay (4:1) und Australien (2:0) für echte WM-Euphorie unter den Fans gesorgt, zur Halbzeit beim Stand von 1:2 gab es aber einige Buh-Rufe im Los-Angeles-Stadion. "Wir hätten vorher treffen und das Spiel gewinnen müssen. Aber wird das meine Stimmung oder meinen Schwung beeinträchtigen? Nein. Das Wichtigste ist, dass wir uns behaupten", sagte Pochettino, der seine Startelf auf neun Positionen verändert und sogar den Torwart gewechselt hatte. "Letztendlich denke ich, dass wir unter all den Umständen wirklich gut abgeschnitten haben", sagte er.

Seine Spieler betonten auch geschlossen, dass die Niederlage keine Auswirkungen auf die nächste Runde haben wird - Kritik an der Vorstellung gab es trotzdem. "Ich glaube, wir dürfen und wir können einfach nicht zufrieden sein mit der Art und Weise, wie wir heute gespielt haben", sagte etwa Bundesliga-Profi Malik Tillman. Er glaube, dass "ein paar Spieler es vielleicht etwas zu einfach genommen haben", sagte der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen. "Ich habe jetzt nicht viel mit anderen Spielern geredet, aber ich glaube, jeder ist unzufrieden mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben."

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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