
- Kronprinzessin Mette-Marit muss nächste Trennung verkraften
- Norwegischer Mädchenchor beendet vorerst die Zusammenarbeit
- Hintergrund sind massive Epstein-Verbindungen und zunehmender Druck auf das Königshaus
- Bereits vier Organisationen haben die Zusammenarbeit mit der Kronprinzessin beendet
Die Schirmherrschaft von Kronprinzessin Mette-Marit beim Norwegischen Mädchenchor liegt vorerst auf Eis. Wie die Geschäftsführerin Ingrid S. Østvang gegenüber "VG" erklärte, werde die Zusammenarbeit erst beim Jahrestreffen Anfang 2027 erneut auf den Prüfstand gestellt.
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Mette-Marit verliert wichtige Schirmherrschaft: Mädchenchor verkündet Trennung von Kronprinzessin
Konkret bedeutet das: Während der Pause existieren keinerlei aktive Verbindungen zwischen dem Chor und der Kronprinzessin. Die traditionellen Weihnachtskonzerte im Schloss finden zwar weiterhin statt, stehen jedoch in keinem Zusammenhang mit der königlichen Schirmherrschaft. Bereits im März hatte der Vorstand des Chores in einem Schreiben an Sängerinnen und Eltern angekündigt, das seit 2017 bestehende Patronat beenden zu wollen.
Über 1.000 Erwähnungen in Epstein-Dokumenten
Der Hintergrund dieser Entwicklung reicht bis Ende Januar zurück. Damals wurden US-Dokumente öffentlich, die den Namen der norwegischen Kronprinzessin mehr als tausendmal im Kontext des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein nennen. Die Unterlagen sollen sowohl E-Mail- als auch Telefonkontakte dokumentieren, ebenso wie mehrere persönliche Begegnungen zwischen beiden.
Besonders brisant: Mette-Marit soll laut den Dokumenten auch ein Treffen zwischen Epstein und ihrem Ehemann Kronprinz Haakon arrangiert haben. Diese Enthüllungen gehen weit über das hinaus, was die 52-Jährige zuvor öffentlich eingeräumt hatte.
Mette-Marit verliert weiter an Rückhalt: Vier Organisationen ziehen bereits die Reißleine
Der Mädchenchor steht mit seiner Entscheidung nicht allein. Seit Bekanntwerden der Epstein-Verbindungen haben bereits vier Organisationen ihre Zusammenarbeit mit der Kronprinzessin vollständig aufgekündigt: die Sexualaufklärungsorganisation Sex og samfunn, das Frauenforum Fokus, die Norwegische Bibliotheksvereinigung sowie das Amandusfestival.
Damit schrumpft die Liste der Schirmherrschaften von Mette-Marit auf nunmehr 18 Organisationen. Anfang Februar hatte das Königshaus noch einen Brief an sämtliche Patronate verschickt, in dem sich die Kronprinzessin für "Anteilnahme und Ehrlichkeit" bedankte. Mehrere Organisationen forderten daraufhin in einem offenen Schreiben weitere Informationen, bevor sie über die Zukunft der Zusammenarbeit entscheiden.
Kronprinzessin hält an Schirmherrschaften fest
Trotz der wachsenden Kritik zeigt sich Mette-Marit weiterhin verbunden mit ihren verbliebenen Patronaten. In einem Interview mit dem norwegischen Sender NRK im März erklärte sie: "Ich liebe meine Schirmherrschaften so sehr. Ich bin so stolz auf die Arbeit, die in diesen Organisationen geleistet wird, denn sie leisten viel wichtige Arbeit in Norwegen."
Die Kronprinzessin betonte zudem die Kompetenz der Mitarbeiter in den verschiedenen Einrichtungen. Ob diese Worte ausreichen, um weitere Abgänge zu verhindern, bleibt abzuwarten – das Jahrestreffen des Mädchenchors Anfang 2027 könnte richtungsweisend sein.
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