
- Epstein-Files enthüllen: Sarah Ferguson mit voreiligem Epstein-Statement
- PR-Manager beriet sich mit Jeffrey Epstein selbst über das Ausmaß
- Neue Aussagen gemeinsam mit Epstein ausgearbeitet - so sollte die Herzogin die Wogen glätten
Die Epstein-Files sind so umfangreich, das nur nach und nach alle Verbindungen, die daraus hervorgehen, öffentlich gemacht werden. Neben den bekannten Vorwürfen gegenüber Andrew Mountbatten-Windsor (ehemals Prinz Andrew) und der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, die beide tief im Epstein-Sumpf verwickelt waren, gibt es nun neue Vorwürfe gegen Andrews Ex-EhefrauSarah Ferguson (66). Die ehemalige Herzogin von York distanzierte sich im März 2011 von ihrem ehemaligen Freund Jeffrey Epstein. Nun kommt heraus: Ihr damaliges Pressestatement hat der verurteilte Sexualstraftäter sogar gemeinsam mit ihr ausgearbeitet.
Sarah Ferguson brach Kontakt mit Jeffrey Epstein nie wirklich ab
Wie unter anderem die "Bild"-Zeitung berichtet, belegt ein Email-Kontakt zwischen Sarah Fergusons damaligen PR-Manager James Henderson und Jeffrey Epstein selbst, dass von einer Distanzierung nun wirklich keine Rede sein kann. Epstein diktierte ihr sogar das Rückruder-Statement, welches später von den Medien veröffentlicht wurde, schreibt die "Bild". Im März 2011 erklärte Sarah Ferguson in einem Zeitungsinterview: "Ich persönlich bedauere zutiefst, dass Jeffrey Epstein in irgendeiner Weise mit mir in Kontakt gekommen ist. Ich verabscheue Pädophilie und jeglichen sexuellen Missbrauch von Kindern und weiß, dass dies ein gewaltiger Fehler meinerseits war."
"Wir haben verschiedene Möglichkeiten zur Behebung dieser Situation besprochen ..."
Ein Statement, welches später für viel Ärger sorgte. David Stern, ein deutscher Geschäftsmann, der Jeffrey Epstein und Sarah Ferguson einst zusammenbrachte, reagierte in einer Email an Epstein auf die Aussagen der Herzogin: "Ist sie verrückt geworden?" Was folgte waren zahlreiche Versuche, die Aussage der Herzogin zu relativieren und Epstein wieder ins rechte Licht zu rücken. Sarah Fergusons damaliger PR-Manager James Henderson schrieb daher an Epstein: "Wir haben verschiedene Möglichkeiten zur Behebung dieser Situation besprochen, darunter: eine öffentliche Stellungnahme der Herzogin in anstehenden US-Fernsehinterviews, eine Erklärung von ihr, ein Brief von ihr (...). Bitte teilen Sie mir daher den genauen Wortlaut mit, den Sie sich für ein solches Schreiben wünschen."
Presse-Statement gemeinsam mit Jeffrey Epstein ausgearbeitet
Es folgte ein kurzer Austausch, indem Sarahs Fergusons PR-Manager folgendes Statement vorschlug: "Sollte sie Fragen nicht durch Schweigen beantworten können, soll sie Folgendes sagen: Wie bereits vielfach berichtet, hat mir Jeffrey Epstein finanziell geholfen (...). Ich kenne Jeffrey seit vielen Jahren, und er war mir stets hilfsbereit. Angesichts von Jeffreys Verurteilung ist mir bewusst, dass es unklug von mir war, dieses Geld anzunehmen, und ich werde es zurückzahlen. Jeffrey hat zwar Unrecht getan, und sein Verhalten ist nicht zu rechtfertigen, doch wurde dies in den Medien, insbesondere in Großbritannien, übertrieben dargestellt. Er wurde fälschlicherweise als Pädophiler bezeichnet, ohne jegliche Erklärung oder Erläuterung."
Jeffrey Epstein erklärte sich mit diesem Statement einverstanden. Er reagierte wie folgt: "Und er war immer für mich da. Ich denke, es ist am besten, wenn sie so wenig wie möglich sagt, damit es keine Nachfragen gibt." Ihr letzter Satz sollte laut Epstein lauten: "Ich habe weiter nichts zu sagen."
Sarahs PR-Manager versicherte Epstein, dass die Herzogin auf Nachfragen so wenig wie möglich sagen wolle und sich an den vereinbarten Text halte.
Weitere Themen, die sich ebenfalls mit dem Fall Jeffrey Epstein beschäftigen:
- FBI-Infos deuten an - er soll die beiden wirklich verkuppelt haben
- Pathologe nach Autopsie sicher - Epstein wurde ermordet
- Ex-Trump-Berater wegen Epstein-Fotos im Kreuzfeuer - er ist böse
- Experte spricht von Amtsenthebung - wie Epstein ihn jetzt zu Fall bringt
- Wegen Epstein-Files unter Verdacht - alte "Affäre" kocht erneut hoch
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