
Tino Chrupalla im Steckbrief:
- Geburtstag: 14. April 1975
- Geburtsort: Weißenfels
- Beruf: gelernter Malermeister
- Partei: AfD
- politischer Werdegang: seit September 2021 Vorsitzender der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag; seit 2019 Bundessprecher der AfD; seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages; seit Februar 2017 Vorsitzender des AfD-Kreisvorstandes Görlitz; seit August 2015 Mitglied des AfD-Kreisvorstandes; seit 2015 AfD-Mitglied; 1990 bis 1992 Mitglied der Jungen Union
- Familie: verheiratet mit seiner Frau;
Offen rechtsextrem? Die Nähe zu Höckes Flügel und Pegida? Tino Chrupalla ist eine stark umstrittene Person in der deutschen Politik, was zu einigen Spannungen auch in der eigenen Partei führte.
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Herkunft und Eltern: Tino Chrupalla wuchs in Sachsen auf
Tino Chrupalla wurde im sächsischen Weißwasser geboren. Er wuchs im Nachbardorf Krauschwitz auf, heißt es auf "Munzinger". Chrupallas Vater arbeitet als Malermeister, also in dem Beruf, welchen auch Tino Chrupalla selbst nach Abschluss seiner Schullaufbahn erlernte. Nach seiner Meisterprüfung gründete er seinen eigenen Maler- und Lackiererbetrieb, wie in seinem Lebenslauf auf "bundestag.de" zu lesen ist.
Frau und Kinder: So lebt Tino Chrupalla privat mit seiner Familie
Chrupalla hat mit seiner Frau drei Kinder. Seine Familie hält er jedoch komplett aus der Öffentlichkeit heraus, weder in Interviews, Porträts, noch auf seiner Website tinochrupalla.de findet man Informationen, Berichte oder Bilder von seiner Familie.
Das macht Tino Chrupalla privat in seiner Freizeit
Generell lässt der AfD-Bundessprecher fast nichts von seinem Privatleben nach außen. Laut der Seite "sächsische.de" ist Tino Chrupalla oft Stadiongast in der zweiten Eishockey-Bundesliga bei seinem Heimatverein, den Lausitzer Füchsen, und er geht gerne in Polen Pizza essen, da er nah an der Grenze wohnt.
Tino Chruppalas politischer Lebenslauf: Sein Werdegang in der AfD
Beruflich fährt Chrupalla die entgegengesetzte Schiene, setzt auf viel Aufmerksamkeit, kommentiert Sachverhalte schnell und hält sich dabei keineswegs zurück. Vor allem auf Social Media ist er sehr aktiv, schreibt teilweise stark rechte Texte und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Seinen Follower:innen auf Twitter, Instagram und auf Facebook bietet er klare Meinungen mit deutlicher Sprache, wenn er beispielsweise von "Umvolkung" bei der Migrationsfrage spricht.
Sein politischer Lebenslauf beginnt 1990 in der Jungen Union, aus der er jedoch 1992 wieder austrat. In Folge blieb Tino Chrupalla bis 2015 parteilos. Zurück in die aktive Politik fand er 2015, als er in die AfD eintrat. Bei der folgenden Bundestagswahl 2017 errang er sogleich mit 32,4 Prozent der Stimmen das Direktmandat gegen den heutigen sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer.
Tino Chruppala war gegen die Auflösung des Flügels
2019 wurde Tino Chrupalla dann zum Co-Vorsitzenden seiner Partei gewählt. Seitdem ist er auch Bundessprecher seiner Partei. In Folge der Wahl brach ein interner Machtkampf aus. Chrupalla stellte sich gegen die Auflösung des Flügels und den Ausschluss des rechtsextremen Andreas Kalbitz, beides von Jörg Meuthen betriebene Projekte.
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Inhaltlich setzt er sich für die Interessen des Handwerks und Mittelstandes sowie für eine stärkere Priorisierung nationaler Interessen auch im Ausland ein, wofür er auch in Ausschüssen im Bundestag sitzt, wie er im eigenen Steckbrief schreibt.
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